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Der Planet hat seinen Namen von der römischen Göttin Venus, der Göttin der Liebe, der Kunst und der Ästhetik. Die Venus, der von der Sonne aus gesehen 2. Planet des Sonnensystems, ist ein Gesteinsplanet und hat keine Monde. Sie ist, wenn auch kleiner, ähnlich aufgebaut wie die Erde, mit einem festen Metallkern und einer Kruste aus Stein. Ihr Durchmesser beträgt 12103 km. Ein Jahr auf der Venus dauert 224,7 Erdentage und hat mit einer Rotationszeit von 243 Erdentagen die längste im Sonnensystem. Von der Erde aus gesehen, ist die Venus nach Sonne und Mond der hellste Himmelskörper. Da die Atmosphäre hauptsächlich aus CO2 (Kohlenstoffdioxid) besteht, herrschen auf der Oberfläche unglaubliche Temperaturen von bis zu 480°C und es wird beständig wärmer, da CO2 die Wärme der Sonnenstrahlung durch einen Treibhauseffekt staut. Damit ist die Venus der heißeste Planet. Sie ist umgeben von dicken Wolkenschichten, die Tropfen von Schwefelsäure enthalten und mit bis zu 360km/h um den Planeten wandern. Trotzdem schaffen die Wolken es durch die schnellen Winde, sich in 4 Erdentagen einmal um den Planeten zu bewegen.
Trotz der durch die hohen Temperaturen, die sauren Wolkenschichten und den hohen atmosphärischen Druck, der etwa 90 mal so hoch ist wie auf der Erde, sehr unwirtlichen Bedingungen, konnten Sonden auf der Oberfläche landen und den staubigen Boden fotografieren. Außerdem wurde die Oberfläche durch viele Sonden und Radargeräte kartiert, die durch die dicke Wolkenschicht „hindurchsehen“ können.
Diese Radarkarten zeigen eine Landschaft mit Kratern, Bergen und Vulkanen. Außerdem gibt es zwei große Hochlandregionen, die „Aphrodite Terra“ und „Ishtar Terra“.
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